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QR-Code-Fehlerkorrektur erklärt (und warum sie fürs Design wichtig ist)

L, M, Q, H — was sie wirklich bewirken und warum H dir erlaubt, ein Logo darauf zu setzen.

·6 Min. Lesezeit

Jeder QR-Code enthält eingebaute Redundanz — Fehlerkorrektur —, die dafür sorgt, dass er auch dann korrekt scannt, wenn ein Teil davon beschädigt, verschmutzt oder verdeckt ist. Vier Stufen steuern, wie viel: hier ist, was jede tut und warum das fürs Design wichtig ist.

Die vier Stufen

StufeWiederherstellungAm besten für
L (Niedrig)~7 %Sauberer digitaler Bildschirm, kein Logo, maximale Datenkapazität
M (Mittel)~15 %Allgemeiner Standard für die meisten Codes
Q (Quartil)~25 %Codes mit etwas Abnutzung oder leichten Schäden
H (Hoch)~30 %Ein Logo oder Designelement, das einen Teil des Codes bedeckt

Höhere Stufen stellen mehr Schaden wieder her, verbrauchen dafür aber mehr von der Datenkapazität des Codes für Redundanz statt für deinen eigentlichen Inhalt — deshalb kann eine sehr hohe Fehlerkorrektur bei einem Code mit vielen Daten einen physisch größeren Code erfordern.

Warum das speziell fürs Design wichtig ist

Fehlerkorrektur ist der ganze Grund, warum du ein Logo in die Mitte eines QR-Codes setzen kannst, ohne ihn zu zerstören. Bei Hoch (H) kann der Code etwa 30 % seiner Daten wiederherstellen — ein zentriertes Logo, das einen Teil des Codes bedeckt, ist funktional vergleichbar mit so viel Schaden, und der Scanner rekonstruiert die fehlende Information aus der Redundanz. Siehe Logo zum QR-Code hinzufügen für genau, wie groß dieses Logo sicher sein kann.

Wie du in der Praxis wählst

  1. Kein Logo, nur digital, maximale Daten: Niedrig (L) reicht — nichts bedeckt den Code, kein Risiko physischer Beschädigung.
  2. Allgemeiner Standard: Mittel (M) — ein solider Kompromiss für die meisten realen Anwendungen.
  3. Druck mit Abnutzung ausgesetzt: Quartil (Q) — Verpackung oder Beschilderung, die mit der Zeit verkratzen oder verschmutzen könnte.
  4. Ein Logo oder Designelement hinzufügen: Hoch (H) — erforderlich für alles, was einen Teil des Codes bedeckt.

Bau deinen im Editor → capyqr.com

Ein logofertiger Code mit hoher Fehlerkorrektur

Hier ist ein Capy QR mit hoher Fehlerkorrektur, bereit für ein Logo:

Ein Capy QR mit dem Preset Sunset — hohe Fehlerkorrektur angewendet, bereit für einen Logo-Upload.

Häufige Fragen

Was ist Fehlerkorrektur bei QR-Codes?
Eingebaute Redundanz, die dafür sorgt, dass ein QR-Code auch dann korrekt scannt, wenn ein Teil davon beschädigt, verschmutzt oder verdeckt ist. Vier Stufen — L, M, Q, H — bilden einen Kompromiss zwischen der Schadenstoleranz des Codes und der Datenmenge, die er bei einer gegebenen Größe fassen kann.
Was bedeuten L, M, Q und H eigentlich?
Das sind Fehlerkorrekturstufen, jede stellt einen anderen Prozentsatz des Codes bei Beschädigung wieder her: L stellt etwa 7 % wieder her, M etwa 15 %, Q etwa 25 % und H etwa 30 % — die höchste Stufe, mit der meisten Redundanz.
Welche Fehlerkorrekturstufe sollte ich verwenden?
Mittel (M) ist ein solider allgemeiner Standard. Nimm Hoch (H) speziell dann, wenn du ein Logo oder Designelement hinzufügst, das einen Teil des Codes bedeckt — diese Stufe macht das möglich, ohne den Scan zu beeinträchtigen.
Macht höhere Fehlerkorrektur einen QR-Code größer?
Ja — mehr Redundanz bedeutet mehr kodierte Daten für dieselbe Information, was bei gegebener Größe ein größeres Modulraster erfordern kann, oder einen physisch größeren Code, damit jedes Modul leicht scanbar bleibt.
Warum lässt mich hohe Fehlerkorrektur ein Logo hinzufügen?
Weil der Code bei dieser Stufe einen großen Prozentsatz fehlender oder verdeckter Daten wiederherstellen kann, „beschädigt“ ein Logo in der Mitte den Code funktional in einem Ausmaß, von dem sich die Fehlerkorrektur erholen kann — solange das Logo innerhalb des wiederherstellbaren Prozentsatzes bleibt.

Fazit: Fehlerkorrektur ist das, was einen QR-Code nachsichtig macht — nutze Hoch, sobald du ein Logo hinzufügst, und Mittel als soliden Standard sonst. Bereit, es auszuprobieren? Öffne den Editor oder stöbere durch weitere QR-Ratgeber.